Eine neue Generation französischer Keramikkünstler
Roger Capron, 1922 in Vincennes geboren, studierte an der École des Arts Appliqués à l’Industrie in Paris. Nach dem Zweiten Weltkrieg interessierte er sich besonders für die Keramik, die damals in Frankreich eine echte Renaissance erlebte.
1952 ließ er sich in Vallauris nieder, einer Kleinstadt an der Côte d’Azur, die sich zu einem der großen europäischen Zentren der Kunstkeramik entwickelt hatte.
Dort schloss er sich unter anderem Pablo Picasso, Jean Cocteau, Suzanne Ramié und anderen Künstlern an, die von den Möglichkeiten, die Ton und Feuer bieten, angezogen waren.
So wurde Vallaoris zu einem regelrechten künstlerischen Labor, in dem die Töpfertradition auf die Forschung der modernen Kunst traf.
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